Zu wenig Zeit für viele Aufgaben
Zeitökonomie als Strategie von Schulleitung
DOI:
https://doi.org/10.30820/0942-2285-2026-1-152Schlagworte:
Zeitökonomie, Arbeitsbelastung, Zeitsouveränität, Schulorganisation, FührungAbstract
Im schulischen Alltag bleibt zunehmend weniger Zeit. Beschleunigung, administrative Verdichtung und wachsende Ansprüche führen dazu, dass Lehrkräfte und Schulleitungen Zeit nicht nur als objektiven Faktor, sondern auch als subjektiv belastende Größe erleben. Der Beitrag geht der Frage nach, welche psychologischen Mechanismen dazu beitragen können, dass Zeit nicht nur als begrenzende Gegebenheit, sondern auch als aktiv gestaltbare Ressource in der Schulleitung erlebt wird. Theoretisch erfolgt eine interdisziplinäre Betrachtung. Empirisch basiert der Beitrag auf einer qualitativen Studie an einer Schule in Baden-Württemberg. Lehrkräfte schildern Gleichzeitigkeit und Unvorhersehbarkeit schulischer Anforderungen als zentrale Belastung und wünschen sich mehr Zeitsouveränität. Abschließend werden Ansätze für ein zeitsensibles Schulmanagement diskutiert.
Zitationsvorschlag
Iberer, Ulrich, und Robin Rox. 2026. „Zu Wenig Zeit für Viele Aufgaben: Zeitökonomie Als Strategie Von Schulleitung“. Journal für Psychologie 34 (1):152-76. https://doi.org/10.30820/0942-2285-2026-1-152.
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