Zu wenig Zeit für viele Aufgaben

Zeitökonomie als Strategie von Schulleitung

Autor/innen

  • Ulrich Iberer
  • Robin Rox

DOI:

https://doi.org/10.30820/0942-2285-2026-1-152

Schlagworte:

Zeitökonomie, Arbeitsbelastung, Zeitsouveränität, Schulorganisation, Führung

Abstract

Im schulischen Alltag bleibt zunehmend weniger Zeit. Beschleunigung, administrative Verdichtung und wachsende Ansprüche führen dazu, dass Lehrkräfte und Schulleitungen Zeit nicht nur als objektiven Faktor, sondern auch als subjektiv belastende Größe erleben. Der Beitrag geht der Frage nach, welche psychologischen Mechanismen dazu beitragen können, dass Zeit nicht nur als begrenzende Gegebenheit, sondern auch als aktiv gestaltbare Ressource in der Schulleitung erlebt wird. Theoretisch erfolgt eine interdisziplinäre Betrachtung. Empirisch basiert der Beitrag auf einer qualitativen Studie an einer Schule in Baden-Württemberg. Lehrkräfte schildern Gleichzeitigkeit und Unvorhersehbarkeit schulischer Anforderungen als zentrale Belastung und wünschen sich mehr Zeitsouveränität. Abschließend werden Ansätze für ein zeitsensibles Schulmanagement diskutiert.

Autor/innen-Biografien

Ulrich Iberer

Ulrich Iberer, Dr., Akademischer Mitarbeiter am Institut für Bildungsmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Forschungsschwerpunkte: Governance von Bildungsorganisationen, Führungskräfteentwicklung im Bildungsbereich, Wissenschaftliche Weiterbildung, digitales Lehren und Lernen.

Robin Rox

Robin Rox, M.A., Schulleiter Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum Hasenbergschule Stuttgart
34150

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Zitationsvorschlag

Iberer, Ulrich, und Robin Rox. 2026. „Zu Wenig Zeit für Viele Aufgaben: Zeitökonomie Als Strategie Von Schulleitung“. Journal für Psychologie 34 (1):152-76. https://doi.org/10.30820/0942-2285-2026-1-152.