Psychosoziale Interventionen für akut traumatisierte Personen und deren Wirksamkeit

Autor/innen

  • Barbara Juen
  • Heidi Siller
  • Susanne Gstrein

Schlagworte:

Psychosoziale Intervention, Trauma, Debriefing, Psychoedukation, Psychologische erste Hilfe

Abstract

Im vorliegenden Beitrag wird anhand des derzeitigen Forschungsstandes versucht, das breite und viel diskutierte Feld der psychosozialen Akutinterventionen nach traumatischen Ereignissen im Einzelnen darzustellen, im Rahmen der primären, sekundären und tertiären Prävention zu strukturieren und deren Wirksamkeit zu diskutieren. Auf frühe Formen der Psychotherapie für traumatisierte Personen wird explizit nicht eingegangen. Es wird deutlich, dass einmalige Interventionsformen wie Debriefing und Psychoedukation alleine unzureichend sind. Erforderlich sind komplexe, mehrstufig ausgerichtete Interventionsmodelle die an die jeweiligen Gegebenheiten der Person/Gruppe und Situation angepasst werden und auf den nachgewiesenen Wirkfaktoren der Förderung von Sicherheit, Verbundenheit, Ruhe, Selbst- und kollektiver Wirksamkeit und Hoffnung beruhen (Hobfoll et al. 2007).

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Juen, B., Siller, H., & Gstrein, S. (2012). Psychosoziale Interventionen für akut traumatisierte Personen und deren Wirksamkeit. Journal für Psychologie, 19(3). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/100