Dialogue as collaborative action

Autor/innen

  • Kenneth J. Gergen

Schlagworte:

Dialog, kollaboratives Handeln, Diskurs, Bedeutung

Abstract

Dialog als kollaboratives HandelnTheorien sozialer Prozesse haben sich traditionell auf individualisierte Untersuchungseinheiten konzentriert, etwa auf die Person, die Gemeinschaft, die Organisation. Die Beziehungen zwischen den Einheiten werden dadurch marginalisiert und oft auf kausale Relationen reduziert. Nicht zuletzt aus diesem Grund erscheinen dialogische Prozesse bis heute nicht ausreichend theoretisch beleuchtet. Der vorliegende Beitrag analysiert zunächst einige vorliegende Theorien des Dialogs, um dann für die Konzeptualisierung des Dialogs als kollaborativem Handeln zu plädieren. Die Konstitution von Bedeutung wird dabei nicht dem Individuum und seinen Fähigkeiten, sondern dem kollaborativen Prozess selbst zugeschrieben. Die bedeutungsvollen (Sprech-)Handlungen der Dialogteilnehmenden sind mithin ko-konstitutiv und die Unterscheidung von Ursache und Wirkung wird obsolet. Der Beitrag diskutiert die Implikationen dieser Sichtweise unter Berücksichtigung kultureller und historischer Kontexte dialogischen Handelns.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Gergen, K. J. (2012). Dialogue as collaborative action. Journal für Psychologie, 17(2). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/155