Zum widersprüchlichen Wandel des Geschlechterverhältnisses: Arbeitsteilung in Familien

Autor/innen

  • Anke Kerschgens

Schlagworte:

Geschlechterverhältnis, familiale Arbeitsteilung, psychoanalytische Sozialpsychologie, Familienkonstellation, Hermeneutik, Neoliberalismus

Abstract

Im Kontext neoliberalen Wandels ergeben sich neue Anforderungen an und Deutungsmuster von Familie, wobei die Arbeitsteilung in Familien mit Kleinkindern einen Gradmesser für den dynamischen Wandel des Geschlechterverhältnisses darstellt. Anhand der Ergebnisse einer hermeneutisch-fallrekonstruktiven Forschung und mit Blick auf die Lebensentwürfe der Familien wird deutlich, dass es zu komplexen Verknüpfungen von gesellschaftlichen Deutungsvorgaben mit lebensgeschichtlich fundierten triadischen Familienkonstellationen kommt, die auf verschiedene Weise in einer familialen Praxis verankert werden. Dabei kommt es zu verschiedenen typischen Mustern, die eine Balance oder spaltende Zuweisung von Autonomie und Bindung enthalten.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Kerschgens, A. (2012). Zum widersprüchlichen Wandel des Geschlechterverhältnisses: Arbeitsteilung in Familien. Journal für Psychologie, 18(1). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/170