Klaus Holzkamp in the Americas: A Personal Account

Autor/innen

  • Wolff-Michael Roth

Schlagworte:

Dialektischer Materialismus, Praxis, Theorie, Methoden, Geschichte, Gesellschaft

Abstract

Klaus Holzkamps Rezeption in Nordamerika: Eine BegegnungsgeschichteAls Herausgeber von Mind, Culture, and Activity, einer führenden englischsprachigen Zeitschrift, die dem kulturhistorischen Ansatz gewidmet ist und die dieses Engagement in ihrem Namen trägt, lese ich sehr viele Artikel und erfahre daher, wie Autoren aus allen Teilen der Welt ihre Forschungsobjekte und Forschungstätigkeiten theoretisieren. Aus diesem Blickwinkel kann ich sagen, dass nur sehr wenige Autor(In)en während des letzten Jahrzehnts auf das Werk Klaus Holzkamps zurückgegriffen oder verwiesen haben. In diesem Aufsatz stelle ich meine persönliche Begegnung mit Holzkamps Werk sowie meine Begegnungen mit denjenigen die ihn persönlich kannten oder mit ihm gearbeitet haben, dar. Ich befasse mich im Besonderen mit den Überschneidungen seines Werkes mit den Werken anderer Denker, mit denen ich mich vor meinem Aufgreifen von Holzkamps Arbeiten beschäftigt habe. Diese anderen Werke waren für mich Momente, die mein eigenes Lesen vermittelten, und daher auch meine Einschätzung der »Grundlegung der Psychologie« geprägt haben. Im Gegensatz zu anderen Autoren, die die Kritische Psychologie und das Werk und Projekt Holzkamps im Untergehen sehen, glaube ich, dass es noch sehr viel zu tun gibt um seine Gedanken und Theorien durch einen Prozess tatsächlich dialektisch-materialistischer Entwicklung voll zur Entfaltung zu bringen.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Roth, Wolff-Michael. 2012. „Klaus Holzkamp in the Americas: A Personal Account“. Journal für Psychologie 16 (2). https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/178.