Über die Wirkmacht von Sprache im sonderpädagogischen Diskurs

Autor/innen

  • Désirée Laubenstein

Abstract

Die Wirkmacht der Sprache bestimmt den sonderpädagogischen Diskurs und seine Annäherung an das Phänomen ›Behinderung‹. Mit Hilfe der psychoanalytischen Theorie nach Lacan und dem interaktionistischen Konstruktivismus nach Reich lässt sich jedoch zeigen, dass die Suche nach der Bestimmung dessen, was Behinderung ist, notwendigerweise scheitern muss, mischen sich doch in die symbolischen Bestimmungen immer wieder Elemente des Imaginären und des Realen, die sich einer eindeutigen Erfassung entziehen.Die Erkenntnis, dass es sich beim Phänomen ›Behinderung‹ nicht um ein eindeutig beschreibbares handelt, mag als Chance für den sonderpädagogischen Diskurs begriffen werden ihre Machtstrukturen, hervorgerufen durch die Fixierung auf das Symbolische, zu reduzieren.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Laubenstein, D. (2012). Über die Wirkmacht von Sprache im sonderpädagogischen Diskurs. Journal für Psychologie, 19(1). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/19