Kompetenzbilanzierung als bewusstseins- und identitätsbildender Prozess

Autor/innen

  • Barbara Weißbach
  • Hans-Jürgen Weißbach

Schlagworte:

Anforderungsprofil, Berufsberatung, Empowerment, Kompetenzbilanz, Selbstwirksamkeit

Abstract

Da die traditionellen Berufsbilder heute weitgehend ihre gesellschaftliche Orientierungs- und Regulierungsfunktion verloren haben und der Zugang zu vielen Stellen nicht von formalen, gesellschaftlich regulierten Karrierepfaden abhängt, ist bei vielen Menschen das Bewusstsein ihrer eigenen Fähigkeiten rückläufig oder ganz verloren gegangen. Sie können sie nicht mehr in berufsfachlichen Begriffen beschreiben. Die von der Arbeitspsychologie propagierten Verfahren der Kompetenzmessung stellen keine praktikable Alternative bei der Beratung und Vermittlung vor allem »berufsferner« Personen dar. Dargestellt werden im Folgenden einige interaktive Methoden der Kompetenzbilanzierung, die es den Betroffenen erlauben, einen neuen Zugang zu ihren Fähigkeiten zu erlangen und diese im Kontext von Feedback und Beratung neu formulieren zu können.

Autor/innen-Biografien

Barbara Weißbach

Dipl.-Pädagogin, Dr. phil., Geschäftsführerin des IUK Instituts in Dortmund, Direktorin von NBCC International Germany. Arbeitsschwerpunkte: Counseling, Diversity, Karriereberatung, Personalentwicklung, Weiterbildung von Arbeitsvermittlern (http://www.job-promotor.de).

Hans-Jürgen Weißbach

Dipl.-Soziologe, Dr. rer. pol., Professor am Fachbereich Wirtschaft und Recht der Frankfurt University of Applied Sciences. Arbeitsschwerpunkte: Entrepreneurship, Karrieberatung, MBA-Ausbildung, Organisationsentwicklung.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Weißbach, Barbara, und Hans-Jürgen Weißbach. 2012. „Kompetenzbilanzierung als Bewusstseins- Und identitätsbildender Prozess“. Journal für Psychologie 22 (2). https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/354.