Institutionalisierte Beratung von Arbeitsuchenden in der Arbeitsverwaltung unter den Bedingungen des aktivierenden Wohlfahrtsstaats

Autor/innen

  • Frank Sowa

Schlagworte:

Beratung, Aktivierung, New Public Management, Arbeitsverwaltung, Wohlfahrtsstaat

Abstract

Der Beitrag untersucht die Frage, in welcher Weise und mit welchen Möglichkeiten und Grenzen in Zwangskontexten wie der öffentlichen Arbeitsverwaltung reflexive Formen von Beratung möglich sind. ›Reflexive Beratung‹ ist eine Form sozialen Handelns, durch die Subjekte in einer Face-to-Face-Kommunikation einen Beratungsraum herstellen, in dem dialogisch unter bewusstem Rückbezug auf frühere Handlungen Reflexion ermöglicht wird, die dazu führt, dass das zu beratende Subjekt seine Handlungsfähigkeit wieder erlangt bzw. beibehält. Anhand eines beobachteten Beratungsgesprächs werden Bedingungen und Faktoren für eine praktische Realisierung von Reflexivität im Beratungsprozess analysiert.

Autor/innen-Biografie

Frank Sowa

Dr., Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Qualitative Methoden (v.a. teilnehmende Beobachtung), organisationsethnographische Arbeitsverwaltungsforschung, atypische Beschäftigungsformen, Beratung und Vermittlung im Wohlfahrtsstaat, Globalisierung von Sozialpolitik.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Sowa, Frank. 2012. „Institutionalisierte Beratung von Arbeitsuchenden in Der Arbeitsverwaltung unter Den Bedingungen Des Aktivierenden Wohlfahrtsstaats“. Journal für Psychologie 22 (2). https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/355.