Back to the roots?

Autor/innen

  • Inga Oberzaucher-Tölke

DOI:

https://doi.org/10.30820/8248.10

Schlagworte:

(Post-)Migration, Diskurs, Rassismus, Kultur, Psychotherapie, Psychoanalyse, Archetypenlehre

Abstract

Die Herausforderungen an Psychotherapie in der deutschen Migrationsgesellschaft werden nicht erst seit den aktuellen Migrations- und Fluchtbewegungen viel diskutiert. Für die Psychoanalyse stellt sich dabei unter anderem die Frage, welchen Nutzen klassische analytische Konzepte noch (oder wieder?) für eine Psychotherapie in der sich verändernden Migrationsgesellschaft haben. Diese müssen jedoch immer auch vor dem Hintergrund ihres gesellschaftlichen Entstehungskontextes analysiert und bewertet werden. Im folgenden Artikel wird deshalb das Archetypenkonzept Carl Gustav Jungs, das in seiner universellen Ausrichtung für eine Psychotherapie in der Migrationsgesellschaft zunächst vielversprechend erscheint, aus einer interdisziplinären, rassismus- und diskurskritischen Perspektive diskutiert und schließlich seine postmigrantischen Potenziale herausgearbeitet.

Autor/innen-Biografie

Inga Oberzaucher-Tölke

Inga Oberzaucher-Tölke, Dr. phil., Dipl.-Päd., befindet sich in Ausbildung zur Analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin am C.G. Jung-Institut Stuttgart. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind: Rassismustheorie und -forschung, Psychotherapie und Migration, Psychoanalyse und Diskursanalyse.

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Veröffentlicht

21.11.2018

Zitationsvorschlag

Oberzaucher-Tölke, Inga. 2018. „Back to the Roots?“. Journal für Psychologie 26 (2):184-203. https://doi.org/10.30820/8248.10.