Interviews ausstellen

Autor/innen

  • Günter Mey

DOI:

https://doi.org/10.30820/0942-2285-2020-1-108

Schlagworte:

Performative Sozialwissenschaft, qualitative Forschung, Wissenschaftsausstellungen, Interviews, Gütekriterien

Abstract

In dem Beitrag werden Möglichkeiten erörtert, um Ergebnisse aus qualitativen Forschungsstudien in Ausstellungen zu präsentieren. Nach einführenden Anmerkungen zur performativen Sozialwissenschaft, die für eine (nicht fach-)öffentliche Dissemination künstlerisch-ästhetische Mittel nutzt, folgen einige Beispiele von Ausstellungen. Der Fokus liegt dabei auf der Verwendung von Interviewdaten und ihrer Transformation als aufbereitete Dossiers, Zitatenkollektionen, Videocollagen und anderen Präsentationsmodi. Im Anschluss werden forschungsethische Überlegungen ebenso wie die Frage der Geltungsbegründung diskutiert.

Autor/innen-Biografie

Günter Mey

Günter Mey, Prof. Dr. habil., ist Professor für Entwicklungspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Leiter des Instituts für Qualitative Forschung in der Internationalen Akademie Berlin sowie Privatdozent an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth. Seine Arbeitsschwerpunkte sind qualitative Methodologie und performative Sozialwissenschaft sowie Biografie, Identität, Kultur, Transgenerationalität in den Themenfeldern Kindheit, Jugend und Alter. Weitere Informationen unter: http://www.humanwissenschaften.h2.de/l/~mey

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Veröffentlicht

18.05.2020

Zitationsvorschlag

Mey, G. (2020). Interviews ausstellen. Journal für Psychologie, 28(1), 108–133. https://doi.org/10.30820/0942-2285-2020-1-108