Verunsicherung und Eigensinn. Bildungsarbeit in Reorganisationsprozessen

Autor/innen

  • Karin Lohr
  • Thorsten Peetz
  • Romy Hilbrich

Schlagworte:

Bildungsreform, Bildungsorganisationen, Professionen, Identität, Eigensinn

Abstract

Wir diskutieren in diesem Artikel ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprojekts »Bildungsarbeit im Umbruch?«, in dem wir die Konsequenzen bildungspolitischer Reformen für Arbeit und Organisation im Bildungssystem untersucht haben. Dabei konzentrieren wir uns auf zwei Problembereiche. Wir zeichnen, erstens, die Verunsicherungsprozesse nach, die die Stellenstrukturen und die professionelle Identität der Beschäftigten betreffen. Daran anschließend untersuchen wir, zweitens, den Eigensinn der Beschäftigten, der sich in ihrem Umgang mit Organisationsreformen beobachten lässt. Wir schließen mit einer Reflexion zum Wechselverhältnis zwischen Organisationsreformen und daraus resultierenden Verunsicherungen und dem Eigensinn der Beschäftigten.

Autor/innen-Biografien

Karin Lohr

Arbeitsschwerpunkte: Arbeits-, Industrie- und Organisationssoziologie: Subjektivierung von Arbeit, Veränderungen von Arbeit und Organisation in Wirtschaftsunternehmen und im Bildungssystem, Arbeitsbeziehungen, Interessenvertretungsstrukturen.

Thorsten Peetz

Arbeitsschwerpunkte: Soziologische Theorie und Methodologie der Sozialwissenschaften; Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftssoziologie; Ökonomisierung.

Romy Hilbrich

Arbeitsschwerpunkte: Arbeitssoziologie; Wissenschaftsforschung; qualitative Sozialforschung.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Lohr, K., Peetz, T., & Hilbrich, R. (2012). Verunsicherung und Eigensinn. Bildungsarbeit in Reorganisationsprozessen. Journal für Psychologie, 21(3). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/301