Alfred Adler und der Erste Weltkrieg

Autor/innen

  • Almuth Bruder-Bezzel

Schlagworte:

Alfred Adler, Erster Weltkrieg, Individualpsychologie, Psychiatrie, Pazifismus

Abstract

Adler ist nach dem Ersten Weltkrieg als scharfer Kritiker am Krieg hervorgetreten und hat seine pazifistische Haltung mit seiner individualpsychologischen Theorie verbunden. Der vorliegende Artikel stellt dies dar, weist aber auch nach, dass Adler seine Position gewandelt hatte und dass Adler eine ambivalente Haltung zum Krieg und zu seiner Funktion als psychiatrischer Militärarzt hatte. Es werden zu diesen Fragen neue Forschungsergebnisse präsentiert.

Autor/innen-Biografie

Almuth Bruder-Bezzel

Almuth Bruder-Bezzel, Dr. phil., Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin (DGIP, DGPT) in eigener Praxis, Mitbegründerin des Alfred Adler Institut (AAI) Berlin, Lehranalytikerin, Supervisorin. Wissenschaftliche Arbeiten, Aufsätze, Vorträge und Buchveröffentlichungen seit ca. 1983 vor allem zur Geschichte und Theorie der Individualpsychologie Alfred Adlers. Herausgabe und Mitherausgabe der kritischen Adler-Studienausgabe (Band 1, 2 und 7), der Briefe von Freud an Adler (2011) und erstmalig von Briefen Adlers (mit Gerd Lehmkuhl)(2014). Seit 10 Jahren immer wieder Vorträge und Aufsätze zur Sozialpsychologie und Gesellschaft wie zu den psychologischen Faktoren und Folgen von Arbeitslosigkeit, Prekariat neoliberale Identitäten, Rechtspopulismus.

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Veröffentlicht

05.04.2017

Zitationsvorschlag

Bruder-Bezzel, A. (2017). Alfred Adler und der Erste Weltkrieg. Journal für Psychologie, 25(1). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/425