Auf abgründigen Pfaden in die Sozialwissenschaft?

Autor/innen

  • Jirko Piberger

DOI:

https://doi.org/10.30820/0942-2285-2019-1-72

Schlagworte:

qualitative Methoden, qualitative Sozialforschung, sozialwissenschaftliche Methodologie, Geltungsansprüche, Grundlagenreflexion, Skepsis, Lehrmaterialien, Didaktik

Abstract

In der Lehre zur Einführung in qualitative Forschungsmethoden, meist zu Beginn eines wissenschaftlichen Studiums, sehen sich Dozierende zuweilen mit einer studentischen Skepsis gegenüber den pluralistischen Wahrheitsansprüchen sozialer Wirklichkeiten und ebenso gegenüber abstrahierten Analyseergebnissen einer qualitativ forschenden Sozialwissenschaft konfrontiert. Anhand einer ausführlichen Reflexion über Gültigkeit und Legitimation von Wahrheitsansprüchen sozialwissenschaftlicher Methoden versucht dieser Beitrag, derlei artikulierte Vorbehalte systematisch zu fassen und auf der Grundlage eigener Lehrerfahrungen didaktische Erwiderungsmöglichkeiten vorzustellen, um Studierenden eine konstruktivistisch-sozialwissenschaftliche Haltung nahezubringen.

Autor/innen-Biografie

Jirko Piberger

Jirko Piberger, Erziehungswissenschaftler M.A., Erziehungs-, Politik- und Verwaltungswissenschaftler B.A. Derzeit als wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am Institut für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung an der Universität Innsbruck tätig. Zuvor dozierte er im Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universität Berlin zum wissenschaftlichen Arbeiten und Methoden der qualitativen Sozialforschung. Auf der Basis studentischer Evaluationsergebnisse wurde seine Lehre von der Ausbildungskommission wiederholt ausgezeichnet. Die Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bildungstheorie und qualitative (Kind--shy--heits-)Forschung.

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Veröffentlicht

07.11.2019

Zitationsvorschlag

Piberger, J. (2019). Auf abgründigen Pfaden in die Sozialwissenschaft?. Journal für Psychologie, 27(1), 72–97. https://doi.org/10.30820/0942-2285-2019-1-72

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