FREMDELN

Autor/innen

  • Jörg Holkenbrink
  • Clara Schliessler

DOI:

https://doi.org/10.30820/0942-2285-2020-1-67

Schlagworte:

Performative Sozialforschung, Performance Studies, Forschungstheater, Wissenskulturen, spätmoderne Identität, Fremdheitserfahrung, Transformation, Postsouveränität, Vernetzung

Abstract

Es ist ein Anliegen der performativen Sozialforschung, Wissenschaften und Künste in produktive Verhältnisse zu bringen. Das Zentrum für Performance Studies der Universität Bremen (ZPS) entwickelt seit den 1990er Jahren regelmäßig Projekte, die eine künstlerische Orientierung in wissenschaftlichen Arbeitszusammenhängen ermöglichen. Das dem Zentrum angeschlossene Theater der Versammlung zwischen Bildung, Wissenschaft und Kunst (TdV) gilt als eines der ersten Forschungstheater in Deutschland. In dem als Dialog angelegten Text begegnen sich die Sozialpsychologin und Performerin Clara Schliessler und Jörg Holkenbrink, Leiter des ZPS und des TdV. Sie gehen gemeinsam der Frage nach, wie und bei wem in fächerübergreifenden Projekten des ZPS Wissen generiert wird und welche Lernprozesse durch die performativen Strategien und Interventionen des TdV (nicht nur) in der Welt der Wissenschaften provoziert werden.

Autor/innen-Biografien

Jörg Holkenbrink

Jörg Holkenbrink war Leiter des Zentrums für Performance Studies der Universität Bremen (ZPS) und künstlerischer Leiter des Theaters der Versammlung (TdV). Als Regiesseur inszenierte er vorwiegend an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehörten u.a. Performative Forschung und Lehre, Wissenskulturen im Dialog und ihre Aufführungen.

Clara Schliessler

Clara Schliessler, M. Sc., hat an den Universitäten Bremen und Osnabrück Psychologie, interkulturelle Psychologie und Performance Studies studiert und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum für Rechtsextremismus und Demokratieforschung der Universität Leipzig.Vorher war sie an den Universitäten Heidelberg und Bremen in Forschung beziehungsweise Lehre tätig. Zu ihren Schwerpunkten gehören psychoanalytische Sozialpsychologie, transkulturelle Psychologie und qualitative Forschungsmethoden. Seit 2011 ist sie Performerin und Ensemblemitglied im Theater der Versammlung zwischen Bildung,Wissenschaft und Kunst.

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Veröffentlicht

18.05.2020

Zitationsvorschlag

Holkenbrink, J., & Schliessler, C. (2020). FREMDELN. Journal für Psychologie, 28(1), 67–85. https://doi.org/10.30820/0942-2285-2020-1-67