Wie das Normale über das Abnormale zur Frage werden kann – Reflexionen zu Traumatisierungen und ihren Kontexten

Autor/innen

  • Michael J. Lindenthal

Schlagworte:

Trauma, Traumatisierung, Normalität, Trauma im Kontext, PTSD, Sozialpsychologie, Essay

Abstract

In diesem Essay wird ein Überblick zu einigen ausgewählten Aspekten von Traumatisierungen und ihren Kontexten gegeben. Traumatisierungen geschehen nie im Vakuum und sind daher erst durch angemessene Einbettung in größere (individuelle und kollektive) Zusammenhänge sinnvoll erfassbar. Verschiedene subjektive Mechanismen und Vorgänge beeinflussen individuelle Bewertungs- und Normierungsschemata, wodurch allumfassende Traumadefinitionen unmöglich werden. In Sprachgebrauch, Taxonomie, Prävention, Unterstützungs- und Behandlungsangeboten müssen Wege gefunden werden, dieser Vielfalt gerecht zu werden, ohne in Beliebigkeit oder inflationären Gebrauch des Begriffs »Trauma« abzudriften.

Autor/innen-Biografie

Michael J. Lindenthal

Als Psychologe Projektmitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Psychologie der Universität Innsbruck.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Lindenthal, M. J. (2012). Wie das Normale über das Abnormale zur Frage werden kann – Reflexionen zu Traumatisierungen und ihren Kontexten. Journal für Psychologie, 19(3). Abgerufen von https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/88