Krisenintervention – psychoanalytisch gesehen. Möglichkeiten und Grenzen

Autor/innen

  • Wolfgang Till

Schlagworte:

Krisenintervention, Psychoanalyse, Containing, Übertragung und Gegenübertragung, Einbeziehen von Unbewusstem, psychodynamischer Fokus

Abstract

Eine psychoanalytische Sicht von Krisenintervention wurde bislang in der Fachliteratur wenig diskutiert. Dieser Umstand hat seine Gründe unter anderem darin, dass Theorie und Praxis von Psychoanalyse und Krisenintervention sich in vielen Bereichen grundlegend voneinander unterscheiden. In der vorliegenden Arbeit wird einerseits aufgezeigt, in welchen Bereichen eine psychoanalytische Sicht trotzdem wichtige Anregungen für Krisenintervention erbringen und diese damit spezifizieren und bereichern kann; andererseits wird aufgezeigt, wo die Grenzen einer psychoanalytischen Sicht von Krisenintervention liegen. Diese Themen werden anhand der Bereiche Containing, Übertragung und Gegenübertragung, Einbeziehung unbewusster Aspekte und Arbeit mit einem psychodynamischen Fokus abgehandelt. Dabei werden die theoretischen und technisch-praktischen Überlegungen durch Fallbeispiele von ambulanten Kriseninterventionen veranschaulicht.

Autor/innen-Biografie

Wolfgang Till

Psychoanalytiker (WPV und IPA), Psychotherapeut, klinischer und Gesundheitspsychologe, Jurist, in freier Praxis tätig, langjähriger Mitarbeiter und ehemaliger Psychotherapeutischer Leiter des Kriseninterventionszentrums Wien, Lehrtherapeut für Integrative Gestalttherapie, Leiter des Weiterbildungscurriculum Krisenintervention von ÖAGG und ÖGATAP.

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Till, Wolfgang. 2012. „Krisenintervention – Psychoanalytisch Gesehen. Möglichkeiten Und Grenzen“. Journal für Psychologie 19 (3). https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/94.