Polyamory – ein Weg aus den Zwängen der Monogamie und destruktiver Eifersucht?

Herbert Csef

Abstract



Polyamory ist ein nicht-monogames Beziehungsmodell, das dadurch charakterisiert ist, dass die beteiligten Personen gleichzeitig Liebesbeziehungen mit mehreren Menschen leben und dass dies bei vollem Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner geschieht. Freiheitsliebe, Toleranz, Flexibilität und Verantwortung ermöglichen das Gelingen von Polyamory. Die beteiligten Beziehungspersonen benötigen hierfür einen hohen Reifegrad, große Kommunikationsfähigkeit und emotionale Stärke. Gegenspieler der Polyamory sind die Eifersucht und der meist mit einem monogamen Liebesideal verbundene Treue-, Besitz- und Ausschließlichkeitsanspruch. Neuere Trends (Neosexualitäten, Metrosexualität, spätmoderne Beziehungswelten) dürften dazu beitragen, dass Polyamory eines der möglichen Beziehungsmodelle der Zukunft werden kann.

Schlagworte


Polyamory; Monogamie; Eifersucht; Treue

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