Polyamory – ein Weg aus den Zwängen der Monogamie und destruktiver Eifersucht?

Autor/innen

  • Herbert Csef

Schlagworte:

Polyamory, Monogamie, Eifersucht, Treue

Abstract

Polyamory ist ein nicht-monogames Beziehungsmodell, das dadurch charakterisiert ist, dass die beteiligten Personen gleichzeitig Liebesbeziehungen mit mehreren Menschen leben und dass dies bei vollem Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner geschieht. Freiheitsliebe, Toleranz, Flexibilität und Verantwortung ermöglichen das Gelingen von Polyamory. Die beteiligten Beziehungspersonen benötigen hierfür einen hohen Reifegrad, große Kommunikationsfähigkeit und emotionale Stärke. Gegenspieler der Polyamory sind die Eifersucht und der meist mit einem monogamen Liebesideal verbundene Treue-, Besitz- und Ausschließlichkeitsanspruch. Neuere Trends (Neosexualitäten, Metrosexualität, spätmoderne Beziehungswelten) dürften dazu beitragen, dass Polyamory eines der möglichen Beziehungsmodelle der Zukunft werden kann.

Autor/innen-Biografie

Herbert Csef

Herbert Csef, Universitätsprofessor für Psychosomatik, Psychoanalytiker, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Leiter der Schwerpunktes Psychosomatik in der Medizinischen Klinik und Poliklinik II, Zentrum für Innere Medizin  (Oberdürrbacher Straße 6)   und Leiter der Interdisziplinären Psychosomatischen Tagesklinik (Josef-Schneider-Straße 2),  beides im Universitätsklinikum Würzburg  (97080 Würzburg).

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Veröffentlicht

22.02.2012

Zitationsvorschlag

Csef, Herbert. 2012. „Polyamory – Ein Weg Aus Den Zwängen Der Monogamie Und Destruktiver Eifersucht?“. Journal für Psychologie 22 (1). https://journal-fuer-psychologie.de/article/view/326.

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