Das klimaethische Selbst als Subjektivierungsform

Autor/innen

  • Alexandria Krug

DOI:

https://doi.org/10.30820/0942-2285-2020-2-171

Schlagworte:

Klimaethik, Verantwortung, klimaethisches Selbst, moralisierende Subjektivierungsform, idealtypische Konstruktion

Abstract

In diesem Beitrag wird in einem theoretisch-normativen Diskurs aus der Perspektive der angewandten Ethik den Moralisierungstendenzen im Kontext der Klimawandelproblematik nachgegangen. Ziel ist es, sich den Ausdrucksformen der Moral und des Moralisierens in klimaethischer und verantwortungstheoretischer Sicht zu nähern. Die im Alltagsdiskurs zunehmende, normativ fordernde Moralisierung hin zu einem klimaverantwortlich handelnden Individuum ist an Verantwortungsdiskurse und Argumentationen der Klimaethik gebunden. Diese gilt es zu explizieren und zu prüfen, um die Ansprüche der Klimamoral als Selbstthematisierung zu ergründen. Fokussierend wird auf die in diesem Beitrag idealtypisch konstruierte Subjektivierungsform des klimaethischen Selbst hingearbeitet, um eine theoretische Fundierung dieser spezifisch normativen Subjektivierungsform als Diskussionsgegenstand und Ansatzpunkt für weitere moralpsychologische Forschung und transdisziplinäre Diskurse zu skizzieren.

Autor/innen-Biografie

Alexandria Krug

Alexandria Krug, 2018 Erstes Staatsexamen Lehramt an Grundschulen an der Universität Leipzig, seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit 2020 Doktorandin an der Universität Leipzig. Forschungsbereiche ihrer Dissertation: Klimaethik, Verantwortung, Klimagerechtigkeit, mentale Modelle zum Klimawandel von Grundschulkindern, Schulgartenarbeit und bildungstheoretische Diskurse sowie das Philosophieren mit Kindern.

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Veröffentlicht

10.12.2020

Zitationsvorschlag

Krug, Alexandria. 2020. „Das Klimaethische Selbst Als Subjektivierungsform“. Journal für Psychologie 28 (2):171-90. https://doi.org/10.30820/0942-2285-2020-2-171.

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