Bd. 29 Nr. 2 (2021): Karl Bühler revisited

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Karl Bühler wird 1922 als ordentlicher Professor für Philosophie »mit besonderer Berücksichtigung der Psychologie und der experimentellen Pädagogik« an die Universität Wien berufen und damit zur Gründungsfigur des dortigen Psychologischen Instituts, das sich in den 1930er Jahren zu einem der produktivsten in Europa entwickelte. In Wien entstehen seine drei bekanntesten Monografien: die Krise der Psychologie (1927), die Ausdruckstheorie (1933) und die Sprachtheorie (1934).

Die vorliegende Ausgabe des Journals für Psychologie ist dieser Schaffensperiode Bühlers gewidmet. Dabei geht es nicht nur um Geschichte, sondern vor allem um damals begonnene Debatten, die heute noch fortdauern, nicht selten in Unkenntnis früherer Überlegungen. Einige dieser aktuellen Debatten werden von aus unterschiedlichen Fachgebieten stammenden Autor*innen an den theoretischen Elan Bühlers rückgebunden und so erneut durchdacht.

Mit Beiträgen von Federico Albano Leoni, Gerhard Benetka, Marie-Cécile Bertau, Clemens Knobloch, Ralph Sichler, Thomas Slunecko, Stefan Volke und Frank Vonk

Veröffentlicht: 08.12.2021

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