Über die Zeitschrift

Das Journal für Psychologie ist ein Forum für Wissenschafter/innen und Praktiker/innen, um ein sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliches Gegengewicht zu jenen Strömungen der Psychologie zu bilden, welche weitgehend an naturwissenschaftlichen Denkmodellen und Forschungsmethoden orientiert sind. Ziel ist es, ein diskursives, kritisches und reflexives Wissenschaftsverständnis der Psychologie weiterzuentwickeln, eine problemgerechte und gesellschaftlich verantwortliche Forschung und Praxis zu unterstützen und eine Erneuerung der geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Orientierung der Psychologie zu ermöglichen.

Das Journal für Psychologie akzeptiert ausschließlich Beiträge zu Themenschwerpunkten. Aktuelle CfP finden Sie hier

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Aktuelle Ausgabe

Bd. 34 Nr. 1 (2026): Zeiterleben und Zeitpraktiken
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Die aktuelle Ausgabe des Journal für Psychologie widmet sich dem Thema »Zeiterleben und Zeitpraktiken«. Dabei steht Zeit nicht nur als messbare Größe, sondern auch als gelebte, erfahrene, verhandelte und umkämpfte Dimension menschlicher Existenz im Mittelpunkt.

Die Autor*innen untersuchen, wie Zeit subjektiv erlebt, sozial organisiert, kulturell gedeutet und politisch wirksam wird. Dabei werden biografische Wendepunkte und ihr Einfluss auf das subjektive Zeiterleben, queere Perspektiven auf normative Lebenszeitvorstellungen sowie Zeitmanagement in schulischen Kontexten in den Blick genommen. Weitere Beiträge untersuchen Zukunftsvorstellungen in globalen ökologisch-sozialen Bewegungen und analysieren Zeitlogiken unter Bedingungen von Gewalt, Macht und Zwang.

Die Ausgabe lädt dazu ein, Zeit als vielschichtiges Geflecht von Erfahrung, Praxis und gesellschaftlicher Ordnung neu zu denken.

Mit Beiträgen von Mael Boenig, Franz Erhard, Janos Erkens, Matthias Grein, Daniel Hofstetter, Ulrich Iberer, Annette Koechlin, Patrick Leinhos, Kevin Maier, Elisabeth Pönisch, Robin Rox und Bettina Siebert-Blaesing

Veröffentlicht: 15.06.2026

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Editorial

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