Über die Zeitschrift

Das Journal für Psychologie ist ein Forum für Wissenschafter/innen und Praktiker/innen, um ein sozial-, kultur- und geisteswissenschaftliches Gegengewicht zu jenen Strömungen der Psychologie zu bilden, welche weitgehend an naturwissenschaftlichen Denkmodellen und Forschungsmethoden orientiert sind. Ziel ist es, ein diskursives, kritisches und reflexives Wissenschaftsverständnis der Psychologie weiterzuentwickeln, eine problemgerechte und gesellschaftlich verantwortliche Forschung und Praxis zu unterstützen und eine Erneuerung der geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Orientierung der Psychologie zu ermöglichen.

Das Journal für Psychologie akzeptiert ausschließlich Beiträge zu Themenschwerpunkten. Aktuelle CfP finden Sie hier

Neben der digitalen Version sind alle Ausgaben des Journal für Psychologie auch gedruckt erhältlich. Auf der Seite des Psychosozial-Verlags finden Sie alle lieferbaren Ausgaben und die Möglichkeit, die gedruckten Ausgaben einzeln oder im Abonnement zu beziehen.

Aktuelle Ausgabe

Bd. 30 Nr. 1 (2022): Psychologien im Gespräch
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Herausgegeben von Paul Sebastian Ruppel und Günter Mey

In dieser Ausgabe werden in Form von Dialogen vergangene, gegenwärtige und mögliche zukünftige Entwicklungen einer sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlich orientierten Psychologie reflektiert und antizipiert. Die Dialoge lassen sich als eine Standortbestimmung bedeutsamer Strömungen innerhalb und an der Peripherie der Disziplin lesen.

In sechs Gesprächen zwischen Wissenschaftler*innen aus der Psychologie sowie angrenzenden Fachgebieten und Forschungsfeldern werden sowohl Einblicke in disziplinäre Entwicklungen als auch eng an diese geknüpfte erfahrungsgesättigte biografische Perspektiven geboten. Thematisch sind die Gesprächs-Beiträge durchaus unterschiedlich gelagert, adressieren jedoch mit je eigenem Fokus Fragen nach angemessenen Menschenbildannahmen, methodologischen Zugängen, methodischen Verfahrensweisen, ethisch-moralischen Positionen und dem Einbezug unterschiedlicher Formen der Erfahrung in die Erkenntnisbildung. Sie verdeutlichen den Differenzierungsgrad, die Heterogenität, Institutionalisierung, aber bisweilen auch randständige Existenz der Positionen und Perspektiven einer sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlich orientierten Psychologie. Vor 30 Jahren erschien das erste Heft des Journal für Psychologie mit dem Themenschwerpunkt »Die Psychologie wird selbstreflexiv«. Mit der vorliegenden Ausgabe wird diese Feststellung, vielleicht auch Forderung, weiter differenziert und so das zentrale Anliegen aufgegriffen, das ehemals zur Gründung der Zeitschrift führte.

Mit Beiträgen von Gerhard Benetka, Pradeep Chakkarath, Janina Loh, Alexandre Métraux, Günter Mey, Aglaja Przyborski, Paul S. Ruppel, Fritz Schütze, Ralph Sichler, Thomas Slunecko, Jürgen Straub, Harald Welzer und Alexander Nicolai Wendt

Die Print-Version dieser Ausgabe kann über den Psychosozial-Verlag bezogen werden. Auf der Seite des Verlages finden Sie auch weitere lieferbare Ausgaben und die Möglichkeit, die gedruckten Ausgaben im Abonnement zu beziehen.

Veröffentlicht: 09.06.2022

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